geführte Meditation

Meditation ist ein Zustand veränderten Bewusstseins. Es gibt zahlreiche Definitionen, Methoden, Philosophien, Dogmen und Techniken.

Obwohl die Techniken und Anwendungsgebiete der geistigen Zustände, die wir als Meditation bezeichnen, den Schwankungen des Zeitgeistes unterworfen sind, gibt es doch ein wiederkehrendes Motiv, das allen wechselnden Moden unterlegt ist.

Die Grundaussage ist, dass Meditation zu einem höheren Bewusstseinszustand führt, als ihn unser normales Wachbewusstsein bietet.

Wir alle hatten schon bewusst oder unbewusst Zugang zum Meditieren: beim Tagträumen, Phantasieren, Löcher-in-die-Luft-starren, Beten, Musik-Hören, sportlichen Tätigkeiten, Malen usw. All dies sind Zustände des In-sich-Gehens und damit auch Meditation!

Aus dem Therapiebereich kennen wir autogenes Training, Trance, Hypnose, dabei handelt es sich - wie bei Meditation - ebenfalls um veränderte Bewusstseinszustände. 

Gegenwärtig hat die Meditation ihren fixen Platz im Bereich der Neurowissenschaften eingenommen. Studien beweisen die Effektivität im Bereich Medizin (z.B. Prävention und Rehabilitation bei Herzinfarkt und Schlaganfällen, Bluthochdruck, Aufmerksamheitsstörungen bei Kindern – ADD/Attention Deficit Disorders) und Psychologie (z.B. Herabsenken des Aggressionspotentials bei Häftlingen in Strafanstalten).

Im Sport wird Meditation schon seit längerer Zeit erfolgreich als Mentaltraining eingesetzt.